Damit der Einstieg in das neue Schuljahr für unsere fünften Klassen zu etwas ganz Besonderem wird, hat der Förderverein die Finanzierung eines außergewöhnlichen Projekts übernommen: Allon und Matthias von der Adolf-Reichwein-Schule in Berlin reisten nach Jena, um mit den Kindern Kalimbas – afrikanische Musikinstrumente – zu bauen.
Ganz im Sinne unseres Schulgründers Adolf Reichwein verband das Projekt anschauliches Lernen mit praktischem Tun. Nach einem Tutorial-Film ging es gemeinsam ans Werk: Es wurde geklebt, gesteckt und gehämmert. Am zweiten Tag mischten sich zunehmend Kalimba-Klänge unter die Hammergeräusche – die Lamellen wurden eingespannt und durch vorsichtiges Hin- und Herhämmern auf die richtige Tonhöhe gestimmt.
Am Ende hielten alle Schülerinnen und Schüler voller Stolz ihr eigenes Instrument in den Händen. Was für ein Gefühl, die selbst gebaute Kalimba klingen und vibrieren zu hören! Das gemeinsame Arbeiten bot dabei viele Gelegenheiten, sich innerhalb der neuen Klassen besser kennenzulernen.
Über die handwerkliche Arbeit hinaus begeisterten Matthias und Allon die Kinder mit ihren Erzählungen – so erfuhren sie mehr über Adolf Reichwein und gewannen neue Achtung vor seinen Ideen und seinem Wirken.
Mittlerweile sind sogar kleine Konzerte in den Klassen gelungen – natürlich auf den selbst gebauten Kalimbas!
Wir vom Förderverein freuen uns sehr, dass wir dieses Projekt unterstützen konnten und wünschen allen Fünftklässlern weiterhin viel Freude beim Musizieren – und ein großes Willkommen an unserer Schule!
